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Kinderfahrräder
Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Das Testergebnis Praxis setzt sich zusammen aus den Teilergebnissen Benutzerinformation (15 Prozent), Außenkonturen (10 Prozent), Montagequalität (10 Prozent), Handhabung (10 Prozent), Bremsen (15 Prozent), Stabilität (15 Prozent) und Rollenprüfstand (25 Prozent).
Bei einem ungenügenden Teilergebnis Rollenprüfstand kann das Testergebnis Praxis nicht besser sein als "ungenügend". Bei einem Teilergebnis "mangelhaft" auf dem Rollenprüfstand und/oder wenn die Vorderradbremse zu aggressiv ist, kann das Testergebnis Praxis nicht besser sein als "mangelhaft".
Das Teilergebnis Benutzerinformation setzt sich zu gleichen Teilen aus folgenden Ergebnissen zusammen: Layout (= Übersichtlichkeit), Vollständigkeit des Inhalts, Bezug auf das Produkt Kinderspielrad, Verständlichkeit, nötige Warnhinweise deutlich, Wartungs- und Pflegehinweise vorhanden, Anleitung zur Benutzung eines Kinderspielrads (sechsstufige Bewertung von "sehr gut" bis "ungenügend"). Bei einer Benutzerinformation, die nicht auf das Kinderspielrad bezogen ist, kann das Teilergebnis Benutzerinformation nicht besser sein als "mangelhaft". Bei einer Benutzerinformation, die kaum auf das Kinderspielrad bezogen ist, kann das Teilergebnis Benutzerinformation nicht besser sein als "ausreichend". Bei mindestens einem ausreichenden Ergebnis kann das Teilergebnis Benutzerinformation nicht besser sein als "befriedigend". Bei mindestens einem befriedigenden Ergebnis kann das Teilergebnis Benutzerinformation nicht besser sein als "gut".
Teilergebnis Außenkonturen: in Ordnung (keine Verletzungsgefahr an den Außenkonturen) = "gut".
Unter dem Teilergebnis Montagequalität führen zu einer Abwertung um vier Noten: ein schwerer Mangel (nicht vorhandene Ausfallsicherung am Vorderrad oder labiler Radschützer und grobstollige Reifen am Vorderrad). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen leichte Mängel: a) Traglastangabe am Gepäckträger fehlt; b) Traglastangabe am Gepäckträger unter zwölf Kilogramm; c) Lack lässt sich zu leicht abkratzen; d) Bremsschelle mit zu viel Spiel; e) kein Radschützer.
Teilergebnis Handhabung: ein leichter Mangel (Spurversatz größer als zehn Millimeter bei einer Reifenbreite von 50 Millimetern) = "befriedigend"; kein Mangel = "gut"; kein Mangel, Rahmengeometrie besonders kindgerecht = "sehr gut".
Teilergebnis Bremsen: Zur Abwertung um vier Noten führen: a) Vorderradbremse zu aggressiv; b) Vorderradbremse zu schwach.
Teilergebnis Stabilität: Zu einer Abwertung um drei Noten führt: einer oder mehrere schwere Mängel (Pedal gebrochen nach seitlichem Umfallen/Lenkergriffe nach Falltest durchgestoßen/Verbiegung der Gabel nach Frontalstoß größer als zehn Millimeter). Zu einer Abwertung um eine Note führt: ein leichter Mangel (Gummibelag löst sich von den Stützrädern/Glocke ist defekt vor Ende der Mindestprüfzeit von 60 Minuten).
Teilergebnis Rollenprüfstand: Zu einer Abwertung um fünf Noten führt: ein sicherheitsgefährdender Schaden in der ersten Hälfte der Prüfstrecke (Bruch des Hauptrahmens/Bruch des Hinterbaus am Tretlager). Zu einer Abwertung um vier Noten führt: Abbruch wegen Instabilität in der ersten Hälfte der Prüfstrecke. Zu einer Abwertung um drei Noten führen: a) sicherheitsgefährdender Schaden in der zweiten Hälfte der Prüfstrecke (Hinterbau am Ausfallende gebrochen); b) Gepäckträger gebrochen in der 1. Hälfte der Prüfstrecke und nach Umbau weitergelaufen bis Ende Prüfstrecke.
Testergebnis Schadstoffprüfung: Zur Abwertung um fünf Noten führt: mehr als 0,1 Prozent der in Babyartikeln und Kinderspielzeug gesetzlich reglementierten Phthalate DEHP und/oder DINP. Zur Abwertung um vier Noten führen: a) ein stark erhöhter Gehalt von mehr als 250 µg/kg Dibutylzinn (DBT) und/oder ein stark erhöhter Gehalt von mehr als 250 µg/kg Tributylzinn (TBT) und/oder ein stark erhöhter Gehalt von mehr als 2.500 µg/kg anderer zinnorganischer Verbindungen; b) ein stark erhöhter Gehalt von mehr als 1.000 µg/kg polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) ein erhöhter Gehalt von mehr als 100 mg/kg bis 1.000 mg/kg der in Babyartikeln und Kinderspielzeug gesetzlich reglementierten Phthalate Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP), Butylbenzylphthalat (BBP), Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP); b) ein erhöhter Gehalt von mehr als 1.000 mg/kg Diisobutylphthalat (DIBP), falls nicht bereits wegen DEHP über dem Toleranzwert von 0,1 Prozent um vier Noten abgewertet wurde; c) ein erhöhter Gehalt von 25 µg/kg bis 250 µg/kg an Dibutylzinn (DBT). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt; b) DINCH, falls nicht bereits wegen erhöhter Gehalte an gesetzlich reglementierten Phthalaten um zwei Noten abgewertet wurde; c) DEHA, falls nicht bereits wegen gesetzlich reglementierter Phthalate abgewertet wurde.
Das Gesamturteil setzt sich aus dem Testergebnis Praxisprüfung (70 Prozent) und dem Testergebnis Schadstoffprüfung (30 Prozent) zusammen.



Testmethoden
Kinderfahrräder
Praxisprüfung: Anforderungen auf der Basis DIN EN 14765, teilweise modifiziert und ergänzt. Eigene Testanforderungen wurden formuliert. Maßstab ist der aktuelle Stand der Sicherheitstechnik unter Einschluss der Tatsache, dass Kinderspielräder nicht in erster Linie durch Gewicht und Körperkraft zerstört werden, sondern durch Fehlgebrauch, Umfallen, durch Fahren gegen Hindernisse und Überladen. Hauptmaße, Verstellbereiche, Rahmenwerkstoff, Prüfzeichen: Sichtprüfung auf der Basis von DIN EN 14765, angewendet auf Kinderspielräder (wie auch im Weiteren). Benutzerinformation (Layout, Vollständigkeit des Inhalts, Bezug auf das Produkt Kinderspielrad, Verständlichkeit, nötige Warnhinweise deutlich, Wartungs- und Pflegehinweise vorhanden, Anleitung zur Benutzung eines Kinderspielrads): Sichtprüfung auf vorhandene Kundeninformationen auf Basis von DIN EN 14765, darüber hinaus Sichtprüfung des Layouts auf Übersichtlichkeit. Außenkonturen: 1. Abtasten mit den Händen nach scharfen Ecken und Kanten, Quetsch- und Scherstellen, gefährlich hervorstehenden Enden auf der Basis von EN 71 sowie DIN EN 14765. 2. Sichtprüfung auf Ausstattung mit Lenkergriffen mit Prallschutz (Mindestdurchmesser 40 Millimeter). Montagequalität: 1. Abzugsprüfung Handgriffe (mit einer Abzugskraft von 70 Newton), Befestigung und Greifweite des Handbremshebels (maximaler Handbremshebelabstand darf eine Länge von 75 Millimetern nicht überschreiten), Überprüfung der Verschraubungen und Klemmverbindungen sowie der Ausfallsicherung am Vorderrad auf der Basis von DIN EN 14765. 2. Über DIN EN 14765 hinaus wurde durch Sichtprüfung festgestellt, ob die Bremsgegenhalterschelle am Hinterrad zu viel Spiel hat. Außerdem wurde geprüft, ob eine Gefährdung durch die Kombination eines instabilen Vorderradschützers mit einem grobstolligen Reifen besteht. 3. Sichtprüfung auf eine Traglastkennzeichnung am Gepäckträger nach Anforderungen der DIN 79121. 4. Gitterschnittprüfung Lack gemäß DIN 53151. Bremsen: statische Belastbarkeiten Hand- und Fußbremse. Die Bremse wurde durch Abzug geprüft in Anlehnung an DIN EN 14765. Bremsverzögerung Vorderrad und Hinterrad bei trockenem Untergrund auf dem Rollenprüfstand in Anlehnung an DIN EN 14765. Handhabung: 1. Verstellbarkeit des Handbremshebels, Bodenfreiheit bei seitlicher Neigung, Zehenfreiheit am Vorderrad auf Basis von DIN EN 14765. 2. Über DIN EN 14765 hinaus: Verstellbarkeit Sattel und Lenker, Messung Spurversatz. Stabilität: 1. Stützräder, Sattelabzugsprüfung mit je 40 Kilogramm Belastung vorne und hinten nach DIN EN 14765. 2. In Anlehnung an DIN EN 14765: Frontalschlag auf dem Pendelschlagwerk gegen die Vorderachse mit je einmal 20 und 30 Newtonmetern. 3. Über die DIN EN 14765 hinaus: Seitliches Fallenlassen des Rades aus dem Stand auf einen Betonboden, je 50 Mal rechts und links. 4. Überlast statisch mit zehn Mal 120 Kilogramm auf Basis der DIN 79100. 5. Fallenlassen des Lenkers 3 Mal mit zehn Kilogramm Zusatzgewicht aus 250 Millimetern Höhe auf eine Prallplatte in Anlehnung an die BMX-Norm. 6. Glockentest mit 30.000 Anschlägen und einer Dauer von sechs Stunden nach DIN/ ISO 7636. Rollenprüfstand: dynamische Belastung auf dem Rollenprüfstand in Anlehnung an DIN 79100 mit einer Beladung von 100 Kilogramm verteilt an Lenker, Sattel, Pedalen und Gepäckträger auf einer Prüfstrecke von 200 Kilometern (entspricht etwa 5.000 km in der Praxis), durchmischte Belastungszyklen mit Geschwindigkeiten zwischen drei und zwölf Kilometern pro Stunde und Fahrbahnstößen durch Leisten mit einer Höhe von maximal 18 Millimetern.
Schadstoffprüfung: Es wurde jeweils eine Mischprobe aus Lenkergriff, Sattel und Aufprallschutz im Verhältnis 2:1:1 analysiert. Phthalate/weitere Weichmacher: GC/MSD. Zinnorganische Verbindungen: ETOH, NA-DDTC, NABET4, Hexan, GC-AED. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD; getestet wurde auf 24 PAK nach EU/EPA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt: Beilsteintest.

Erstveröffentlichung: ÖKO-TEST-Magazin 5/2009. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.



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